Allgemein |
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| Skydiving |
Die englische Bezeichnung für das Fallschirmspringen
Skydiven ist da schon treffender: Himmelstauchen.
Mit einem Sprung tauchen die Springer in das Him-
melsblau ein und geben sich dem Element ganz hin.
Mit minimalsten Bewegungen kann der Springer sei-
ne Position verändern. Die durch den freien Fall ent-
stehende Luftanströmung macht’s möglich.
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| Drop Zone |
Englisch für Sprungplatz |
| Exit |
Als Exit bezeichnet man den Zeitpunkt des Absprungs
aus dem Flugzeug. Springer die in Gruppen springen
verwenden häufig das Exitkomando: Ready - Set - Go.
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| POPS |
Abkürzung für 'Parachutists Over Phorty Society' oder
zu deutsch: “Gesellschaft von Fallschirmspringern über
vierzig Jahre“. Um Mitglied in einem dieser Verbände
zu werden, muß der Springer über 40 Jahre alt sein.
Früher waren diese POPs selten, heute gibt es jedoch
viele Springer dieser Altersklasse, so dass die
POS - Parachutists Over Sixty - nun die eigentlichen
Stars sind.
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| AFF |
Abkürzung für 'Accelerated FreeFall', zu deutsch:
beschleunigter Freifall. Diese Form der Ausbildung
zum Fallschirmspringer beinhaltet 7 Level die jeweils
bestanden werden müssen. Nach dem Abschluß der
AFF Ausbildung sind noch einige Sprünge notwendig
um die Lizenzreife zu erlangen.
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Ausrüstung |
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| Öffnungsautomat |
In einer bestimmten Höhe aktiviert dieser den
Reservefallschirm, falls der Springer noch eine
gewisse Fallsgeschwindigkeit hat.
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| Cypres |
Ist der Markenname eines Öffnungsautomaten.
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| Vigil |
Ist der Markenname eines Öffnungsautomaten.
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| RSL |
Ist die Abkürzung für Reserve Static Line. Diese feste
Reserve Leine verbindet einen Hauptragegurt des Haupt-
schirms mit der Öffnungsleine des Reservefallschirms.
Sobald der Hauptschirm abgekoppelt wird, löst auto-
matisch der Reserveschirm aus.
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| Wingsuit |
ist ein Anzug mit Flügeln. Dadurch kann der Springer im
freien Fall mehr horizontal gleiten, d.h. die Freifallge-
schwindigkeit wird verringert, der freie Fall dauert länger.
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Sprungarten |
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| Freefly |
Beim Freefly gibt es keine Grenzen. Der Springer kann
sich in der Luft in jeder erdenklichen Position bewegen,
egal ob mit dem Kopf zuerst, mit den Füßen zuerst oder
auch im Sitzen, alles ist möglich.
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| Zielspringen |
Sprungart bei welcher der Springer bei der Landung einen
vorgegebenen Zielpunkt möglichst genau treffen muss.
Als Zielkreis wird heute eine 2 Euromünze genommen.
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| Stilspringen |
Wird auch Figurenspringen genannt. Hierbei absolviert
der Springer im freien Fall vorher festgelegter Figuren,
z.B. Salti oder Drehungen.
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| Kappenformation |
Ähnlich wie beim Formationsspringen geht es auch hier
darum, abgesprochene Sequenzen zu fliegen, allerdings
am geöffneten Fallschirm. Für diese Art des Fallschirm-
springens verzichten die Springer auf den freien Fall und
öffnen direkt nach dem Absprung den Schirm. In einer
Höhe von ca. 3500 m beginnen die Springer ihre Forma-
tion und sobald eine gelungen ist, gehen sie eine nächste
an. Faszinierend ist die Virtuosität mit der die Springer
ihren Fallschirm beherrschen. Zielgenau fliegen sie ihren
Partner an und haken sich ein, um mit ihm gemeinsam
zu fliegen. Ein faszinierendes und vom Boden gut zu
beobachtendes Schauspiel.
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| Para-Ski |
Ist eine Wintersportkombination aus Zielspringen in
alpinem Gelände und Riesentorlauf
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| Sitfly |
Im freien Fall nimmt der Springer eine Sitzposition ein.
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| Headdown |
Der Springer fliegt dem dem Kopf zuerst im freien Fall
in Richtung Erde.
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| Skysurfing |
Dabei hat der Springer ein "Surfbrett" unter seine Füße
geschnallt.
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| Swoop |
Bei dieser Disziplin geht es darum, mit dem offenen
Fallschirm eine lange Landephase hinzubekommen und
dabei knapp über dem Boden zu gleiten - gern
auch durch einen Wasser- oder Swoopgraben.
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| HALO |
Wird der Absprung aus einer sehr großen Höhe
( bis 8000m ) genannt. Dabei trägt der Springer
eine Sauerstoffmaske.
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| Hit’n Rock |
diese Disziplin beinhaltet sowohl Elemente des Ziel-
springens als auch einen hohen Spaßfaktor. Die
Springer müssen so dicht wie möglich auf einem
Zielpunkt landen, sich dort ihre Ausrüstung ausziehen
und dann so schnell wie möglich in einem Schaukelstuhl
am Rand der Zielschiebe Platz nehmen.
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| Speedskydiving |
Je schneller der Springer fällt, desto größer die Luft-
anströmung. Beim bekannten “Bauchfliegen” sind die
Springer ca. 220 km/h schnell. Die höchsten Geschwin-
digkeiten von ca. 350 km/h erreichen die Springer im
Headdown – in vertikaler Position mit dem Kopf nach
unten. In sogenannten Speedwettbewerben wurden
schon Höchstgeschwindigkeiten von fast 500 km/h,
unter Ausnutzung aller aerodynamischen Finessen, erreicht.
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| Bauchfliegen |
Ist die übliche Position während des freien Falls. Man
fliegt mit dem Bauch nach unten und kann durch seine
Haltung Richtungsänderungen vollziehen.
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| Relative Work |
Zu deutsch: Formationsfliegen.
Am verbreitesten ist das Formationsfliegen. Beim
Formationsfliegen finden sich 2 bis 20 Springer um am
Boden abgesprochene abgesprochene Sequenzen zu fliegen.
Vielen Springern macht diese Teamarbeit besonderes viel
Spaß. Herausforderungen hierbei gibt es viele, die
Größte ist allerdings die 3. Dimension. Heißt,
fällt ein Springer schneller als die anderen, so kommt die
Formation nicht zustande. In Formationsrekorden wurden schon
Formationen bis zu 400 Springern gefolgen.
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| Höhensprünge |
Bis 4500m ist der Sauerstoff in der Atmosphäre aus-
reichend, darüber sollten Fallschirmspringer eine Sauer-
stoffmaske während des Steigfluges tragen. Mit modernen
Flugzeugen ist eine Höhe von 6000 m kein Problem, so
dass bei diesen Höhensprüngen ein besonders langer freier
Fall erreicht wird.
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| Floaten/Diven |
Beim Formationsspringen (Relative Work) müssen die
Springer gleichzeitg das Flugzeug verlassen. Da die Aus-
stiegstür nicht ausreichend Platz für alle (meist 8) Springer
bietet, müssen sich diese aufteilen. Einige Springer klet-
tern dabei an die Aussenseite des Flugzeuges und halten
sich dort fest, bis alle gleichzeitig springen können. Die
restlichen Springer platzieren sich in der Ausstiegsttür.
Floaten bezeichnet man als das "Warten" ausserhalb des
Flugzeuges, Diven ist der Absprung aus der Tür.
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