Fallschirmspringer hat Glück im Unglück

In Neuseeland ist der mit über 7000 Sprüngen sehr erfahrene Fallschirmspringer Michael Holmes nur knapp einer Katastophe entkommen. Vielleicht haben Sie auch den Bericht gesehen oder gehört. Eigentlich verdient das keinen Platz auf unserere Seite, aber da dieser Fall auf soviel Interesse stösst ...

Ein offizieller Unfallbericht liegt uns leider nicht vor. Aber nach dem Videos der Helmkamera und eines Mitspringers zu urteilen, läßt sich dieser Unfall mit relativ großer Warscheinlichkeit auf einen menschlichen Fehler z.B. beim Packen des Fallschirms zurückführen. Nach den Berichten hatte sich der Fallschirm nach der Öffung beim Gurtzeug "verklemmt", so daß er den Springer keinen funktionfähigen Schirm hatte - aber sich auch nicht von ihm trennen konnte, um den Reserveschirm zu ziehen.

Der Springer "landete" unsanft in einem großen Dornenbusch, der wohl wie ein Airbag wirkte. Da der Schirm nicht ganz versagte, hatte er nicht mehr die volle Freifallgeschwindigkeit, so dass der Dornenbusch eine ausreichende Bremse darstellte. Glück muss man haben! Trotzdem: Gute Besserung.

 
 

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