| Erlebnisbericht Franzi |
|
„Fallschirmspringen?? – Na klar, auf der Achterbahn wird mir ja auch nicht schlecht.“ Wenn man schon das Angebot bekommt sich aus 13.100 Fuss aus einem Flugzeug zu stürzen, kann man doch gar nicht „nein“ sagen. ![]() Ankunft in Spa Als ich dann die Übungsvorrichtungen für Ausbildungen erspähte, konnte ich beruhigt der Anmeldung entgegen treten. Dort wurde der übliche Schreibkram erledigt und ich bekam auch endlich mal wieder die Möglichkeit mich zu wiegen . . . 60,3 kg, gut geschätzt. Aber wer ist denn jetzt mein Tandemmaster? Was erklärt er mir alles? Mag ich ihn überhaupt? ![]() Was erklärt die denn da nur . . . ? Jetzt werde ich auch mein Tandemmaster, Vasili heißt er, vorgestellt. Er hilft mir das Gurtzeug anzulegen. Ich glaube schon fast, dass es einfacher ist ein Auto komplett auseinander zu schrauben und wieder zusammen zu setzen als dieses „Ding“ anzulegen. Hätte er mir nicht geholfen, hätte ich mich vermutlich selbst stranguliert. ![]() Wer braucht schon ein Cocktail Kleid? 4000 Meter bis zum Ziel, da bleibt ne ganze Menge Zeit zu überlegen. „Was machst du da eigentlich? Das ist aber ganz schön hoch. Guck mal, da ist die Rennstrecke. Was haben die Leute am Boden noch mal erklärt? Sind wir nicht bald da? Achte auf das Flugzeug beim Sprung.“ Abrupt werden meine Gedanken unterbrochen, als einer der Springer die Tür öffnet. „Mensch, das zieht aber . . .“ Zuerst alle anderen, dann wir. Der letzte macht die Tür zu, oder wie war das?? Schwupp, da waren wir schon weg, wo war denn jetzt das Flugzeug hin? Sollte ich nicht darauf achten? Egal, das ist schon irgendwo. Gott sei dank hört in dieser Höhe niemand meine Selbstgespräche, also brabbele ich fröhlich vor mich hin, was mein Hirn so absondert. „Willst du nicht bald an der Leine ziehen? Sind die 50 Sekunden nicht schon längst vorbei? Obwohl, es ist so toll, zieh besser noch nicht, ich möchte noch ein bisschen länger so fliegen. So ohne Alles, einfach den Wind in meinem Gesicht spüren, einfach dieses Gefühl in meinem Bauch genießen, einfach FLIEGEN.“ Paddel hier, paddel da, schon waren wir ein Stückchen näher am Boden, eigentlich viel zu früh um schon zu ziehen. Aber das muß wohl sein, sonst sagt irgendwann der kleine Helfer „wenn du nicht ziehst, zieh ich“ . ![]() Ich kann fl i i i i egen Dann war das ganze Vergnügen auch schon fast vorbei. „Beine hoch“ riet mir Vasili. Gar nicht so einfach mit dem ganzen Klimbim da unten, aber man hat ja etwas Zeit um´s ein paar Mal zu probieren, bis die Beine dann endlich da sind wo sie hin sollen. Schon war der Boden näher als gedacht, zu blöd auch, dass man so was nicht abschätzen kann. Landung 1A, mein Sportlehrer hätte mir Zeit meines Lebens eine 1 in Sport verpasst, leider war er nicht dabei . . . Schon kam jemand gelaufen der unseren Fallschirm packte, damit uns der Wind nicht in die Büsche verschlägt. Alles super gelaufen, aber „ . . . können wir nicht direkt noch einmal??“ Mein erster Fallschirmsprung war garantiert nicht mein Letzter!
![]() Am besten direkt wieder in den Flieger. Franziska Radünz |
Fallschirmspringen
Vorteile bei avios
- Kompetente Beratung
- Professionelle Organisation
- Faire Handhabung
. . . noch mehr Gründe um Ihren
Fallschirmsprung
mit uns zu
erleben.





